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Apps für Smartphones

Egal ob rein akustisch oder multimedial - Guidesysteme gehören zum Standardangebot von Museen und Ausstellungen und werden von vielen Besuchern gern genutzt. Für die kulturellen Einrichtungen und deren Träger sind diese Leistungen allerdings mit hohen Kosten verbunden. Müssen sie doch größere Mengen von Geräten bereit halten. Wenn die Besucher ihre eigenen Geräte benutzen, können diese Kosten gespart werden und Themen wie Reparatur, Diebstahl und Vandalismus spielen keine Rolle mehr.

Beispiele vom Kranichhaus in Otterndorf

Was ist eine App?
"App" ist eine Abkürzung des englischen "application". Es handelt sich um ein kleines eigenständiges Programm, das ganz unterschiedlich konzipiert und genutzt werden kann. Eine App auf mobilen Besuchergeräten kann exponatbezogene Informationen bieten wie ein Audioguide, multimediale Inhalte darstellen oder z.B. in Quizform Themen spielerisch vermitteln.

Wie kommt die App ins Besuchergerät?
Am besten ist es, die komplette App vorab auf die Besuchergeräte zu laden, sodass während der eigentlichen Nutzung keine Online-Verbindung mehr nötig ist. Dazu werden die Apps auf der Website des Museums oder in den Stores der verschiedenen Hersteller wie z.B. Apple und Google bereit gestellt. Unvorbereitete Besucher finden im Eingangsbereich der Austellung einen Service-Punkt, wo sie die Daten z.B. über WLAN auf ihr Gerät laden können.

Welche Besucher werden erreicht?
Im Prinzip sind alle aktuellen mobilen Geräte geeignet, um mit Apps zu arbeiten. Damit das bei der Vielzahl der Modelle funktioniert, benötigt man für die verschiedenen Betriebssysteme auch verschiedene Apps, also für iOS, Android. Für Besucher, die kein entsprechendes Gerät dabei haben, sollten Leihgeräte vorgehalten werden. Auch kann es sinnvoll sein, die Nutzung besuchereigener Geräte zunächst als Ergänzung zu herkömmlichen Systemen anzubieten oder beispielsweise als besonderes Highlight für die jungen Besucher.

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